Michelstettner Schulmuseum

Schul-Erlebnismuseum: abwechslungsreich, informativ und voller spannender Geschichten.

  • vszeiselmauer.ac.at
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Viel Mut, noch mehr Eigeninitiative, eine gehörige Portion Hartnäckigkeit und auf jeden Fall Ausdauer. Das steht am Anfang vieler Erfolgsgeschichten. So auch am Anfang der Michelstettner Schule: Im Jahre 1980 gründete OSR Dir. Rudolf Lukschanderl das „Niederösterreichische Schulmuseum“. Auf Eigeninitiative und trotz vieler böser Stimmen. Drei Zufälle, oder vielleicht doch schicksalhafte Fügungen, trugen dazu bei:

Im nahe gelegenen Weinlandmuseum begeisterte eine Sonderausstellung über das Schulwesen die BesucherInnen. 
In den 70-iger Jahren schlossen viele Schulen im Weinviertel. Unzählige Lehrmittel und Lehrbehelfe wurden mit einem Schlag nutzlos. 

In Michelstetten stand die ehemalige Schule leer.

Bereits 4 Jahre nach der Gründung wurde ein Zubau eröffnet. Denn fast täglich bekam das NÖ Schulmuseum ein neues, geniales Stück für seine Sammlung.

Von den etwa 10 eigenständigen österreichischen Schulmuseen entwickelte sich jenes in Michelstetten bald zum größten und umfangreichsten.

In seinen Grundzügen ist das Niederösterreichische Schulmuseum bis zu seiner Schließung 2005 unverändert geblieben. Die Michelstettner Schule hingegen, die 2007 ihre Tore für die BesucherInnen öffnete, unterscheidet sich in vielen Belangen vom ehemaligen Schulmuseum. Denn nun ist die Michelstettner Schule wiederum das, was sie immer schon war: eine Schule – und zwar eine ganz besondere!